Erfinderwoche 2018 (Abgesagt)

Dieser Event muss aufgrund mangelnder Anmeldungen leider abgesagt werden!

Ein kompakter Komplettkurs zur Entwicklung einer eigenen Maschine, ohne Vorkenntnisse!

Wer schon immer mal eine eigene Maschine bauen wollte, ist hier goldrichtig und herzlich willkommen. Im Herbst 2018 bietet die Erfinderwerkstatt die Erfinderwoche an, der einen Einstieg in die Entwicklung und den Bau einer ebensolchen ermöglicht. Deren Art ist frei wählbar, sei es ein Roboterarm, ein Fahrzeug, ein neuartiges Musikinstrument oder etwas völlig anderes. Damit die Umsetzung innerhalb des zeitlichen Rahmens und mit den verfügbaren Materialien möglich ist, beraten wir die Teilnehmenden auch bei der Wahl und Planung ihrer Projekte.

Kurzinfos:

  • Datum: 15. bis 20. Oktober, ca. 9-17 Uhr
  • Ort: Fürstenlandstrasse 96, 9014 St. Gallen
  • Alter: Empfohlen ab 13 Jahren, keine Beschränkung nach oben (Teilnehmende dürfen sich nach Alter gruppieren falls gewünscht)
  • Kosten: CHF 415.-

Entwicklung eines 3D-Druckers im Kinderuni Sommercamp 2017

Bild: 3D-Drucker-Bau im Projekt “Robotik” am KinderUni Sommercamp 2017

Von der Idee bis zur Maschine

Die Erfinderwoche besteht aus 3 Phasen:

1. Entdecken: Die Teilnehmenden werden in zwei Gruppen unterteilt, in denen sie die Grundlagen der Elektrotechnik, Mechanik und Informatik erlernen und diese mit spannenden Kleinprojekten gleich in die Praxis umsetzen. Nach Halbzeit rotieren die Gruppen, sodass alle Teilnehmenden jeden Bereich kennen lernen können. Hier finden sie heraus, welche der Disziplinen jedem am besten liegt und bekommen eine Idee, welche Teamrolle sie in den zwei weiteren Blocks übernehmen möchten. Danach kommen die Gruppen wieder zusammen, und alle, die eine Projektidee haben, können diese vorstellen. Wir evaluieren gemeinsam, welche Ideen im gegebenen Rahmen umsetzbar sind. Anschliessend findet die Teambildung statt, bei der sich jede(r) TeilnehmerIn für ein Projekt entscheidet und äussert, in welcher Rolle sie/er sich am ehesten sieht. Dies ergibt einen ersten Schlachtplan für den Anfang, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit noch weiterentwickeln wird.

2. Konzipieren: In dieser Phase kanalisiert jedes Team seine Energie, um die anfängliche Idee im Detail auszuarbeiten und zu einem Plan zu konkretisieren. Mit annotierten Skizzen und ersten 3D-Modellen werden die einzelnen Komponenten der Maschine entwickelt und so designed, dass sie zusammenpassen. Die benötigten elektronischen Komponenten werden ermittelt. Wir verfügen über viele Komponenten, teils neu und teils teure Teile aus ausrangierten Maschinen.

3. Erschaffen:  Nun kann der Bau der geplanten Maschine beginnen. Dank des vorherigen Blocks wissen alle Teilnehmenden, was es voraussichtlich zu tun gibt, und die Arbeit kann beginnen. Die 3D-Designer sitzen mit rauchenden Köpfen vor ihren Modellen, die Drucker laufen Tag und Nacht auf Hochtouren, und diejenigen, die sich für die Programmierung entschieden haben, tippen sich die Finger wund. Wir unterstützen die Teilnehmenden in ihrem kreativen Ausbruch und helfen ihnen bei den kniffligeren Problemen. Keine Maschine und kein Programm funktionieren auf Anhieb. Jede Gruppe wird mindestens einen Tag dafür aufwenden, fehlerhafte Teile zu korrigieren und Bugs zu fixen. Die Zeit ist knapp, und nur gutes Teamwork kann zum Erfolg führen. Ganz egal, ob die Maschine am Schluss läuft oder nicht – nach der Erfinderwoche  verfügt jede(r) TeilnehmerIn über das nötige Wissen, um das soeben erschaffene Gerät nach Belieben weiterzuentwickeln und weitere eigene Projekte von A-Z umzusetzen.

Anders als man es vom klassischen Ingenieursklischee her kennt, sind solche Workshops in der Regel eine höchst emotionale Angelegenheit. Ungeduld und Frustration mischen sich wild mit plötzlichen Ausbrüchen von Triumph, wenn eine besonders harte Nuss geknackt ist. Bei unseren vergangenen Kursen haben wir es regelmässig erlebt, dass einige der Teilnehmenden in einen Trance-ähnlichen Zustand verfallen sind. Wir sahen Personen, die sich sosehr in die Materie vertieft hatten, dass sie einige Sekunden Auftauchzeit brauchten, wenn sie angesprochen wurden. Wir, die Kursleiter, kennen das Gefühl aus eigener Erfahrung. Es ist die ultimative Konzentration und Faszination, die sämtliche Sorgen des Lebens für einen Moment verdrängt. Dennoch ist es wichtig, diesen Zustand periodisch zu unterbrechen, eine Pause einzulegen und kurz an die frische Luft zu gehen, um den Kopf auszulüften. Daher legt die Erfinderwoche auch Wert auf die Zeit zwischen der Arbeit, in der man entspannen kann und sich näher kennen lernt.

Teilnahme

Dieser Event muss aufgrund mangelnder Anmeldungen leider abgesagt werden!

Sponsoren

Logo Stiftung für Hochbegabte Kinder

Räumlichkeiten:

Logo OFFH in den Räumen der PURA VIDA Schule

Privatsponsor:

Dr. A. Guntern, Brig