Zukunft – Fix eingerichtete Werkstatt

Die Erfinderwerkstatt ist in stetigem Wandel und entwickelt sich immer mehr in Richtung Maker Space. In den nächsten Jahren möchte ich das Konzept soweit fundieren, dass die Erschaffung einer permanenten Werkstatt für Jugendliche möglich wird. Dies bedeutet die Einrichtung eines Raumes, in dem Mitglieder ihre Ideen selbstständig umsetzen können. Idealerweise erhalten Teilnehmende einen Badge, mit dem sie 24/7 Zugang zu den Räumlichkeiten erhalten.

In der Werkstatt sollen nebst Lagerraum diverse Geräte und Werkzeug für die Mitglieder verfügbar sein. Dies beinhaltet unter anderem 3D-Drucker, eine Löteinrichtung, diverse Elektronikbauteile und die üblichen Werkzeuge wie Schraubenzieher etc.

Justierung eines selbstgebauten 3D-Druckers

Im Rahmen der Erfinderwerkstatt können Kurse und Personal Coaching angeboten werden. Mitglieder sollen die Möglichkeit erhalten, in ihrem eigenen Tempo zu lernen und sich frei zu entfalten.

Leider gibt es diverse Hürden für eine solche Werkstatt: Einerseits ergab eine rasche Hochrechnung, dass sie nie rentabel sein und daher stark von Sponsoring abhängen würde. Andererseits ist die rechtliche Situation schwierig, insbesondere die Frage der Verantwortlichkeit im Falle eines Unfalls. Als Illustration ein rasches Beispiel: Ein 16-Jähriger kann nicht schlafen und entscheidet sich, vor der Schule um 7 Uhr allein in die Werkstatt zu gehen, wo er sich mit dem Lötkolben am Finger verbrennt. Wie kann sich die Werkstatt rechtlich absichern, damit ein solcher Zwischenfall nicht gleich ihr Ende bedeutet? Diese und weitere wichtige Fragen sind zu klären, bevor die finale Etappe der Erfinderwerkstatt umgesetzt werden kann. Ich freue mich über Tipps und Rat.